Taubenwerfer

Positionieren des Taubenwerfers (Wind)

Der Taubenwerfer muß für Vorstehübungen so positioniert werden, dass die Taube mit Gegenwind im Werfer liegt. So bekommt die Taube nach dem öffnen des Werfers sofort Luft unter die Schwingen und kann hochsteigend abfliegen. Dieses verhindert einen unnötig großen Fang- und Greifreiz einer flach vor dem Hund abstreichenden Taube.

Gewöhnung des Taubenwerfers

Manche sensible und junge Hunde haben Respekt vor dem Geräusch des sich plötzlich öffnenden Werfers. Diese Hunde sollten an den Werfer so gewöhnt werden, dass sie eine positive Verkn?pfung zum Werfer bekommen. Der junge Hund wird erst mit einem Tennisball als Lieblingsspielzeug vertraut gemacht. Der Werfer wird auf kurz gemähtem Rasen für den Hund in ca. 20m Entfernung deutlich sichtbar positioniert. Es wird vom Taubenwerfer kurz ein Piepton abgegeben, um die Aufmerksamkeit des Hundes in die gewünschte Richtung zu lenken. Sieht der Hund in die gewünschte Richtung, wird aus dem Taubenwerfer zunächst ein paar Mal ein Ball ausgeworfen. Gerade hier bietet der Taubenwerfer mit Tonmöglichkeit (Dogtra) viel Ausbildungshilfe. Wenn ein Hund zu Beginn noch keine Wittrungsverknüpfung hat, kann einige Male der Ton benutzt werden, nach dem unmittelbar der Ball ausgeworfen wird. Später kann beim verdeckt stehenden Werfer einige Male genauso mit der Taube gearbeitet werden. Erst wenn der Hund den Taubenwerfer positiv verknüpft hat, wird an diesem mit Tauben das Vorstehen gearbeitet. Hierbei darf der Taubenwerfer zu Beginn ruhig sichtig im Feld stehen. Man muß aber dennoch immer so an dem Taubenwerfer mit Seitenwind vorbeigehen, dass genau zu erkennen ist, wann der Hund Wind und somit Wittrung bekommt. Erst dann wird explizit das Vorstehen trainiert.

©2017 Uwe Heiß 46414 Rhede